Grundlagen zur Fahrzeugdämmung

Es gibt verschiedene Materialien für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke der Fahrzeugdämmung. Prinzipiell wird zwischen vibrationsdämpfenden (Aero-Butyl, Aero-Multi, ZN-Finish, ZN-Base, Alubutyl) und schallabsorbierenden (Aero-Wave, Aero-Poly, OCA4i, OCA10i und für den Nassbereich SCCA10) Materialien unterschieden.

Grundlagen:

1. Luftschalldämmung:2. Luftschalldämpfung:3. Körperschalldämpfung:
Wird auch Schallisolation genannt. Das ist die Verhinderung oder Verringerung des Schalldurchtritts durch ein Medium, z.B. das Türblech. Die Schallwellen werden dabei vorwiegend reflektiert, so dass der Schallpegel auf der Innenseite des Mediums (z.B. Tür) ansteigt. Erreicht wird eine Schalldämmung durch Erhöhung des Flächengewichts mit biegeweichen Dämmmatten (Alubuty, Aero-Multi, Aero-Extreme) Die Luftschalldämmung ist frequenzabhängig, je tiefer die Frequenz, desto höher muss das Flächengewicht sein. Wird auch oft Schallabsorption genannt. Wird angewendet um den Luftschall z.B. in der Türe zu reduzieren. Luftschalldämpfung wird dadurch erreicht, dass ein Teil der Schallennergie in Wärme gewandelt wird. Dies geschieht durch Reibung in faserigen oder geschäumten Materialien. Die Absorption ist stark frequenzabhängig. Allgemein gilt, je tiefer die zu dämpfenden Frequenzen, desto dicker muss das Absorptionsmaterial sein. Wird auch Entdröhnung genannt. Das ist wenn schwingendes Blech (oder anderen Materialien) Luftschall erzeugen. Der Schall wird dabei durch spezielle viskoelastische Eigenschaften des Dämpfungsmaterials in Wärme umgewandelt. Mehrschichtaufbauten (z.B. Alubutyl) sind dabei besonders effektiv, müssen aber sorgfältig abgestimmt sein. Die Wirksamkeit wird als Verlustfaktor (nach Oberst) angegeben, er gibt an wie stark das Material die Energie (Biegeschwingung) absorbieren kann. Der Verlustfaktor ist frequenz- und stark temperaturabhängig, daher ist gerade im Auto eine sorgfältige Abstimmung der dämpfenden Kombination erforderlich. Alubutyl ist nicht gleich Alubutyl!

Anmerkung:

Natürlich ist jede Art der Dämmung/Dämpfung immer eine Mischung aus diesen 3 Eigenschaften und muß je nach Anspruch, Anwendung und finanziellen Mitteln gewählt werden.

Unsere Empfehlung zur Dämmung:

Türaußenblech:Türinnenblech:Türverkleidung:
  • große und gerade Flächen mit Aero-Multi oder ZN-Finish
  • für maximale Dämmwirkung das Aussenblech zusätzlich mit einer Lage Aero-Butyl/ZN-Base (als Erste Lage)
  • im Bereich hinter dem Lautsprecher eine Lage SCCA10
  • wenn kein AGT vorhanden ist anstelle der Nässefolie eine Lage Aero-Extreme oder ZN-Base1. Wichtig ist bei größeren Öffnungen 2 Lagen mit einem Tapetenroller zu einem leichten Gewölbe in die Tür zu formen. Dadurch wird es sehr steif und schalltot.
  • bei vorhandenem AGT diesen mit Aero-Multi oder ZN-Finish dämmen
  • Lautsprecheraufnahmen können mit Aero-Multi oder Aero-Butyl zusätzlich stabilisiert werden, das hilft dem Impulsverhalten des TMTs deutlich.
  • auf den großen geraden Flächen wieder mit Aero-Multi, ZN-Finish oder bei Bedarf mit Aero-Stone dämmen
  • für das Beste Ergebnis darauf dann komplett eine Lage OCA4i, OCA10i oder Aero-Wave aufbringen, je nach Platz zum AGT/Innenblech

Wichtig ist jetzt noch der richtige Einbau des Lautsprechers:

  • massiv und dicht mit dem AGT/Türinnenblech verschrauben (auf LS-Adapter oder besser natürlich auf Stahlringen).
  • ein kleines Dach aus Aero-Butyl oder ZN-Base über dem Magnet des TMTs in der Tür für den Wasserablauf.
  • wenn der LS hinter dem Gitter der Türverkleidung spielt, ist eine dichte Ankopplung ans Gitter wichtig. Das wird durch die richtige Position des TMTs und einem Dichtring aus OCA erreicht. Wichtig ist auf die Hubfreiheit der Membran zu achten damit sie nicht am Gitter anstösst.
Es gibt verschiedene Materialien für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke der Fahrzeugdämmung. Prinzipiell wird zwischen vibrationsdämpfenden (Aero-Butyl, Aero-Multi, ZN-Finish, ZN-Base,... mehr erfahren »
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Grundlagen zur Fahrzeugdämmung

Es gibt verschiedene Materialien für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke der Fahrzeugdämmung. Prinzipiell wird zwischen vibrationsdämpfenden (Aero-Butyl, Aero-Multi, ZN-Finish, ZN-Base, Alubutyl) und schallabsorbierenden (Aero-Wave, Aero-Poly, OCA4i, OCA10i und für den Nassbereich SCCA10) Materialien unterschieden.

Grundlagen:

1. Luftschalldämmung:2. Luftschalldämpfung:3. Körperschalldämpfung:
Wird auch Schallisolation genannt. Das ist die Verhinderung oder Verringerung des Schalldurchtritts durch ein Medium, z.B. das Türblech. Die Schallwellen werden dabei vorwiegend reflektiert, so dass der Schallpegel auf der Innenseite des Mediums (z.B. Tür) ansteigt. Erreicht wird eine Schalldämmung durch Erhöhung des Flächengewichts mit biegeweichen Dämmmatten (Alubuty, Aero-Multi, Aero-Extreme) Die Luftschalldämmung ist frequenzabhängig, je tiefer die Frequenz, desto höher muss das Flächengewicht sein. Wird auch oft Schallabsorption genannt. Wird angewendet um den Luftschall z.B. in der Türe zu reduzieren. Luftschalldämpfung wird dadurch erreicht, dass ein Teil der Schallennergie in Wärme gewandelt wird. Dies geschieht durch Reibung in faserigen oder geschäumten Materialien. Die Absorption ist stark frequenzabhängig. Allgemein gilt, je tiefer die zu dämpfenden Frequenzen, desto dicker muss das Absorptionsmaterial sein. Wird auch Entdröhnung genannt. Das ist wenn schwingendes Blech (oder anderen Materialien) Luftschall erzeugen. Der Schall wird dabei durch spezielle viskoelastische Eigenschaften des Dämpfungsmaterials in Wärme umgewandelt. Mehrschichtaufbauten (z.B. Alubutyl) sind dabei besonders effektiv, müssen aber sorgfältig abgestimmt sein. Die Wirksamkeit wird als Verlustfaktor (nach Oberst) angegeben, er gibt an wie stark das Material die Energie (Biegeschwingung) absorbieren kann. Der Verlustfaktor ist frequenz- und stark temperaturabhängig, daher ist gerade im Auto eine sorgfältige Abstimmung der dämpfenden Kombination erforderlich. Alubutyl ist nicht gleich Alubutyl!

Anmerkung:

Natürlich ist jede Art der Dämmung/Dämpfung immer eine Mischung aus diesen 3 Eigenschaften und muß je nach Anspruch, Anwendung und finanziellen Mitteln gewählt werden.

Unsere Empfehlung zur Dämmung:

Türaußenblech:Türinnenblech:Türverkleidung:
  • große und gerade Flächen mit Aero-Multi oder ZN-Finish
  • für maximale Dämmwirkung das Aussenblech zusätzlich mit einer Lage Aero-Butyl/ZN-Base (als Erste Lage)
  • im Bereich hinter dem Lautsprecher eine Lage SCCA10
  • wenn kein AGT vorhanden ist anstelle der Nässefolie eine Lage Aero-Extreme oder ZN-Base1. Wichtig ist bei größeren Öffnungen 2 Lagen mit einem Tapetenroller zu einem leichten Gewölbe in die Tür zu formen. Dadurch wird es sehr steif und schalltot.
  • bei vorhandenem AGT diesen mit Aero-Multi oder ZN-Finish dämmen
  • Lautsprecheraufnahmen können mit Aero-Multi oder Aero-Butyl zusätzlich stabilisiert werden, das hilft dem Impulsverhalten des TMTs deutlich.
  • auf den großen geraden Flächen wieder mit Aero-Multi, ZN-Finish oder bei Bedarf mit Aero-Stone dämmen
  • für das Beste Ergebnis darauf dann komplett eine Lage OCA4i, OCA10i oder Aero-Wave aufbringen, je nach Platz zum AGT/Innenblech

Wichtig ist jetzt noch der richtige Einbau des Lautsprechers:

  • massiv und dicht mit dem AGT/Türinnenblech verschrauben (auf LS-Adapter oder besser natürlich auf Stahlringen).
  • ein kleines Dach aus Aero-Butyl oder ZN-Base über dem Magnet des TMTs in der Tür für den Wasserablauf.
  • wenn der LS hinter dem Gitter der Türverkleidung spielt, ist eine dichte Ankopplung ans Gitter wichtig. Das wird durch die richtige Position des TMTs und einem Dichtring aus OCA erreicht. Wichtig ist auf die Hubfreiheit der Membran zu achten damit sie nicht am Gitter anstösst.
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